Die Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn
Verkehrsgeschichte im Gebiet Ankum - Bersenbrück
 
  Über die großen, geschichtsträchtigen Hauptstrecken, den Hauptschlagadern der Wirtschaft, sind teilweise umfangreiche Veröffentlichungen auf dem Büchermarkt. Über die Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn gibt es keine Superlativen zu berichten. Mit der geringen Streckenlänge von nur 5,3 km und der ebenfalls nicht überwältigenden Beförderungsleistung zählt die ehemalige Kleinbahn Ankum - Bersenbrück zu den kleinsten Privatbahnen der Bundesrepublik Deutschland.
Entsprechend ihrem Hauptzweck, die Gemeinde Ankum an die Staatsbahn in Bersenbrück und damit an das deutsche Eisenbahnnetz anzuschließen, hat die ABE über 65 Jahre ihren Dienst versehen. (Anm.: auch 1997 ist die Bahn noch in Betrieb.)
 
  Inhalt:
  • Menschen und Landschaft zwischen Ankum und Bersenbrück
  • Ankum als Mittelpunkt projektierter Kleinbahnen
  • Die Planungs- und Bauzeit bis 1915
  • Der eingeschränkte Betrieb bis August 1919
  • Der Kleinbahnbetrieb bis 1933
  • Das Landeskleinbahnamt als Betriebsführer 1933-1945
  • Die Nachkriegszeit bis zur Betriebsführung durch die Bentheimer Eisenbahn AG
  • Die Bentheimer Eisenbahn AG als Betriebsführer der ABE
  • Die wirtschaftliche Entwicklung
  • Die Fahrplanentwicklung
  • Betriebsführung
  • Betriebsanlagen
  • Betriebsmittel
  • Dampflokomotiven
  • Triebwagen
  • Diesellokomotiven
  • Wagen
  • Ausblick
  • Literatur- und Quellenverzeichnis



  Hülsmann, Lothar H.
Die Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn
Verkehrsgeschichte im Gebiet Ankum - Bersenbrück
Verlag Uhle & Kleimann, Lübbecke, 1982
ISBN 3-922657-25-7

Am 15.11.1917 wurde die Fahrkarte 0001 für eine Fahrt in der 3. Klasse zwischen Ankum und Bersenbrück ausgegeben.


Bis zum 29. September 1962, dem Tag der Einstellung des Personenverkehrs, verkehrte die ABE nach diesem Fahrplan.

Lok 1 der ABE
Hersteller Hannomag
Fabr.Nr. 7334
Bauart Bn2t, Baujahr 1914
Außerdienststellung 1952
Verschrottung 1954


Der Schienenbus der Bauart "Hannover" gehörte fast 30 Jahre zum Erscheinungsbild der ABE. Hersteller war die Waggonfabrik Wismar. Fabr.- Nr.: 20212. Baujahr 1933. Außerdienststellung 1960. Verkauf 1963.



 
 
 
  Das Bahnhofsgebäude in Ankum, hier die Straßenseite,
ist fast unverändert vorhanden.
Die Bausumme hatte 1915 26000 Mark betragen.
 
 
Im Rahmen einer Sonderfahrt wurde am
29. Oktober 1982 das Buch über die ABE vorgestellt.
Zuglok war die 260 911-3 vom Bw Osnabrück.
Foto: Kai Drether
 
oben:
Ehrengäste der Sonderfahrt auf dem Weg zum Bahnhof Ankum.
 
   
  Immer wieder zeigt sich die Strecke der ABE für Sonderfahrten sehr geeignet. Dampflokgeführte Fahrten zum Nicolaustag
und zu anderen Anlässen machen die Strecke zu einem Erlebnis im Großraum Osnabrück.
Die beiden Aufnahmen unten geben ein Beispiel dafür.
Links die Lok Graf Bismarck der DEW am 4.12.1982 und rechts die bekannte Lok 38 1772.


 

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